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Heim- und Reimseite
von Stefan Pölt


Wer Spaß an lustigen Gedichten hat, ist hier genau richtig! Seit einigen Jahren treibe ich (auch als "plotzn") im Internet mein Unwesen, um dabei frei nach dem Motto "humorvolle Lyrik ist der Hofnarr der Poesie" dem Leser möglichst viele Schmunzler zu entlocken.


Wie kreuzt man Dichtung mit Humor?
Lest weiter - hier kommt so was vor ...

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Hier gibt es: *** Verdichtete Witze *** Märchenhaft Verreimtes *** Limericks *** Schüttelreime *** Nonsense im Reimkultur *** Schachgedichte *** Mundwinkel-Lifting *** Augenschäden durch Laufbänder ***
Inhalt Gedicht des Monats (Mai 2012) Intro

  Witzgedichte

  Verdichtete Märchen

  Gesundheit

  Nätürliches

  Menschliches

  Sport, Spaß & Spiel

  Schreiberlinge

  Weihnachtsgedichte

  Nonsensgedichte

  Limericks

  Kuzgedichte

  Schüttelreime

  Eingestanztes

  Urlaubsgedichte

  Schachgedichte

  Nicht ganz stubenreim

Noch mal von vorn!

Ein Dichter saß am Tisch und las
von Lyrikwettbewerben.
Er rief: "Das wär's, mit einem Vers
die Großen zu beerben!"

Das Motto war in diesem Jahr:
Was bringt die Welt zum Schreiben?
Welch Wesenszug ist stark genug
zum Dichten anzutreiben?

Doch muss das Werk, so ein Vermerk,
allein vom Autor stammen.
"So ein Poem ist kein Problem,
ich reim mir was zusammen…"

So dachte er, doch war's sehr schwer,
er fluchte in der Kammer:
"Oh wie gemein, mir fällt nichts ein!"
Verzweifelt klang sein Jammer.

Da fing ein Stück Idee zum Glück
noch an, in ihm zu keimen
und so begann der gute Mann
aufs weiße Blatt zu reimen:

"Ein Dichter saß am Tisch und las…"

Ein Mensch, der was zu sagen hat,
greift erst zum Stift und dann zum Blatt
und schreibt seine Ergüsse auf.
Er nimmt dafür sogar in Kauf,
dass er sehr viel und lange schwitzt,
bis jedes Wort so richtig sitzt.

Die ganze Welt soll es dann wissen,
wie toll er ist und sprachbeflissen.
Bewundern will er sich nun lassen,
doch wie erreicht er all die Massen?
Er sagt zu sich, ich wünscht ich hätt'
'ne eigne Page im Internet.

Auf seinen neuen Homepage Seiten
kann er sein Werk sogleich verbreiten
und für das rege Interesse
steht dort auch seine Mailadresse.

Er wartet auf Bewunderung,
doch groß ist die Verwunderung,
als danach Tag für Tag verlief
ganz ohne einen Lobesbrief.

Er stutzt und fragt sich irritiert,
gibt's keinen, den es intressiert?
Man sollte sich halt vorher fragen:
Hat man Bedeutendes zu sagen?

Alle Gedichte © Stefan Pölt 2012 Letzte Änderung: 1. Mai 2012 Email: stefan.poelt@t-online.de